Steuerkanzlei Maria Ulrich | Aktuelles
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Aktuelles

Geldvermögensbildung der privaten Haushalte in Deutschland

Zum Ende des dritten Quartals 2017 belief sich das Geldvermögen der privaten Haushalte auf 5.779 Milliarden (bzw. 5,779 Billionen) Euro. Damit stieg es gegenüber dem zweiten Quartal 2017 um 66 Mrd. Euro (plus 1,2 Prozent). Dies teilte die Deutsche Bundesbank mit.


Testament muss nicht mit "Testament" oder "mein letzter Wille" überschrieben sein

Eigenhändig ge- und unterschriebene Schriftstücke können Testamente sein, auch wenn die sie verfassende Erblasserin die Schriftstücke nicht mit "Testament" oder "mein letzter Wille", sondern mit einer anderen Bezeichnung wie z.B. "Vollmacht" überschrieben hat.


Zur Übertragung einer Pensionszusage im Rahmen einer Nachfolgeregelung

Das Finanzgericht (FG) Düsseldorf hat entschieden, dass der Rentenbarwert einer Pensionszusage bei Übertragung auf eine andere GmbH nicht zu besteuern ist.


E-Bilanz: Anspruch auf Verzicht der Fernübertragung wegen Ausspähungsrisikos?

Das Schleswig-Holsteinische Finanzgericht (FG) hat entschieden, dass es das Finanzamt im Fall eines Unternehmens für Sicherheitstechnik zurecht abgelehnt hat, auf die elektronische Übermittlung der E-Bilanz zu verzichten. Das Unternehmen befürchtet das Ausspähen von Daten durch die Konkurrenz, konnte jedoch keine konkrete Sicherheitslücke benennen. Gegen das Urteil wurde Revision eingelegt.


Privatinsolvenzen: Nur 8,3 Prozent nutzen verkürztes Insolvenzverfahren

Zum 1. Juli 2014 trat in Deutschland eine Reform des Insolvenzrechts in Kraft: Zahlungsunfähige Verbraucher sollten schneller ihre Schulden loswerden können. Eine sog. Restschuldbefreiung ist demnach unter bestimmten Voraussetzungen bereits nach drei Jahren möglich. Allerdings müssen dazu 35 Prozent der Schulden innerhalb von drei Jahren und die Verfahrenskosten bezahlt werden.


Tariflöhne 2017: Nominal plus 2,4 Prozent, real nur 0,6 Prozent

Die Tariflöhne und -gehälter haben im Jahr 2017 nominal im gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt um 2,4 Prozent zugelegt. Nach Abzug des Verbraucherpreisanstiegs von 1,8 Prozent ergibt sich daraus ein realer Zuwachs der Tarifvergütungen um 0,6 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.


Zu krank für einen Führhund? - Blinde MS-Patientin siegt vor Gericht

Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (LSG) hat entschieden, dass eine Gehbehinderung aufgrund einer MS-Erkrankung grundsätzlich kein Hindernis für eine Versorgung mit einem Blindenführhund ist. Die beklagte Krankenkasse hielt die Versorgung im Falle der Klägerin für unwirtschaftlich.


Spendenrechtliche Beurteilung von "Crowdfunding"

Ein aktuelles BMF-Schreiben regelt die spendenrechtliche Beurteilung der unterschiedlichen Erscheinungsformen des Crowdfunding. Dieses bezeichnet eine verbreitete Möglichkeit der Mittelakquise unter Nutzung internetbasierter Strukturen, die die Beteiligung einer Vielzahl von Personen zur Finanzierung einzelner Projekte vorsieht.


Einnahmen-Überschuss-Rechnung: Keine Pflicht zur Vergabe lückenlos fortlaufender Rechnungsnummern

Verwendet ein Unternehmer keine lückenlos fortlaufenden Rechnungsnummern, so berechtigt dies alleine das Finanzamt nicht zur Erhöhung des Gewinns durch Schätzung eines "Un"-Sicherheitszuschlags. Dies hat das Finanzgericht (FG) Köln für den Fall der Gewinnermittlung durch Einnahmen-Überschuss-Rechnung entschieden.


Vorweggenommene Erbfolge: Darlehenszinsen für ein nießbrauchsbelastetes Grundstück

Der Erwerber eines mit einem Nießbrauchsrecht belasteten Grundstücks kann die Schuldzinsen für die Anschaffungskosten als vorab entstandene Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abziehen. Das entschied das Finanzgericht (FG) Baden-Württemberg. Gegen das Urteil wurde Revision eingelegt.


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